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Welche Leistungen umfasst eine Gebäude-Energieberatung PRO?Schritt 1: Die BestandsaufnahmeUm eine Modernisierung / Sanierung planen zu können ist eine sorgfältige Aufnahme des Bestandes notwendig. Dies geschieht beim Vor-Ort-Termin am Objekt. Alle wärmeübertragenden Bauteile wie Außenwand, Fenster, Dach, etc., werden aufgenommen und die jeweilige Bauteilkonstruktion erfasst. Ebenso werden die haustechnischen Anlagen dokumentiert. Schritt 2: Das Vor-Ort-GesprächBeim Vor-Ort-Gespräch wird gemeinsam mit Ihnen (dem Eigentümer) festgelegt, mit welcher Zielsetzung die Maßnahmen zur energetischen Gebäudemodernisierung geplant werden sollen.
Schritt 3: Die DatenverarbeitungDie bei der Bestandsaufnahme ermittelten Daten werden mit Hilfe einer speziellen Software verarbeitet. Als Ergebnis erhalten wir Kennzahlen zum Energiebedarf des Gebäudebestands.
![]() Im vorliegenden Fall ergab sich ein Primärenergiebedarf von 311 kwh/m²a, was als verbesserungsbedürftig einzuordnen ist. Schritt 4: Die VariantenAls nächster Schritt werden die Maßnahmenpakete (=Varianten) zusammengestellt. Mit Hilfe der Software werden die zum Erreichen des Modernisierungszieles erforderlichen Maßnahmen simuliert und in Maßnahmenpaketen zusammengestellt. Gleichzeitig werden die veränderten Bauteile auf ihre bauphysikalische Verträglichkeit, wie z.B. Feuchteschutz, überprüft. Folgende Varianten wurden vorgeschlagen: Variante 1:
Variante 2:
Die Simulation der Varianten wird zusätzlich in Grafiken dargestellt. ![]() Parallel zur Ausarbeitung der Modernisierungsmaßnamen werden die geschätzten Baukosten ermittelt. Hieraus errechnen sich die dargestellten Amortisationszeiten der Modernisierungsvarianten. ![]() Schritt 5: Der Beratungsbericht Alle Daten des bestehenden Gebäudes und die Auswirkungen der Varianten werden in einem ausführlichen Beratungsbericht dargestellt. Schritt 6: Das BeratungsgesprächDer Energieberater übergibt den Beratungsbericht und erläutert diesen. Schritt 7: Die DurchführungIm vorliegenden Fall hat sich der Eigentümer zur Durchführung der Variante 2 entschieden. Wir haben den Eigentümer bei der Modernisierung begleitet, bei der Auswahl der Baustoffe beraten und die erforderlichen Bestätigungen erstellt. Die gesamte Modernisierung wurde über das CO2- Gebäudesanierungsprogramm bei der KfW-Bank finanziert. Vom BAFA wurde ein Zuschuss zur Heizungsanlage gewährt. Durch Erreichen des Sanierungszieles „Neubauniveau“ wurde von der KfW-Bank ein Tilgungszuschuss in Höhe von 5% der Sanierungskosten vom Darlehen in Abzug gebracht. Die Kosten der Gebäudemodernisierung belasten nach Aussage des Eigentümers weder diesen selbst noch die Mieter. Die durch die Modernisierung erzielten Einsparungen bei den Energiekosten decken die Finanzierungskosten mit Zins- und Tilgungsleistungen vollständig ab (kalkuliert auf eine Laufzeit von 15 Jahren). Das Ergebnis: Das Ergebnis kann als ein gelungenes Beispiel einer „energetischen Gebäudesanierung“ bezeichnet werden. Das Gebäude ist nach der Sanierung energetisch als „sehr gut“ einzustufen und erstrahlt zudem auch in neuem Glanz. ![]() |
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