Bauantrag

Umbau, Anbau, Wohnungsbau, Hallenbau, Gewerbebau, Garage, Carport

Bedenken Sie:

Der Architekt ist Fachmann und kann Ihnen schon zum Beispiel bei einem gemeinsamen Rundgang durch Ihren Altbau mit seinen Hinweisen dabei helfen, einige Tausend Euro zu sparen. Er kennt die Einsparpotenziale beim Bauen, die Tücken und die Kostenfallen.

Eine frühe Beratung ist bei jedem Bauvorhaben absolut empfehlenswert. Architekten lenken ihre Wünsche beim ersten Beratungsgespräch in realistische Bahnen und legen Ihnen dar, was realsierbar ist.

Ob kleinere oder größere Bauvorhaben von Umbauten, Gauben, Dachaufbauten, Carports Garagen bis hin zu Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhaus bauen, Büro- und Hallenbauten, der Architekt erstellt für Sie die notwendigen Bauvorlagen wie Grundrisse, Ansichten und Schnitte für den Bauantrag und wickelt für Sie das gesamte Bauantragsverfahren ab.

Zudem können Anträge für Nutzungsänderungen (z.B. Trockenböden zu Wohnzwecken) oder  Abgeschlossenheitserklärungen zur Grundlage für die Regelung von Wohnungseigentumsverhältnisse gestellt werden.

Grundlagen

Gemeinsam mit dem Architekten finden Sie heraus, welche Funktionen Ihr Projekt unbedingt erfüllen muss. So werden Sie bald eine maßgeschneiderte Lösung erhalten, die Ihren Vorstellungen, finanziellen Möglichkeiten und den äußeren Rahmenbedingungen Rechnung trägt.

Konkretisieren Sie mit uns, was für Sie wichtig ist und diskutieren Sie auch Alternativen.

Entwurf

Das erarbeitete Ergebnis der gemeinsamen Überlegungen, Besprechungen und Vorplanungen wird in Zeichnungen umgesetzt. Damit haben Sie ein erstes visuelle Vorstellung. Gleichzeitig wird eine Kostenschätzung erstellt. Danach wird der evtl. vorhandene finanziellen Spielraum dargelegt oder es muß noch über Einsparmöglichkeiten nachgedacht werden.

Als Ergebnis steht der Entwurf mit ersten exakteren Darstellungen des Bauvorhabens. Zudem wird deutlich, ob das Projekt genehmigungspflichtig ist oder ob das so genannte „Vereinfachte Genehmigungsverfahren“ in Frage kommt oder gar keine Genehmigung notwendig ist.

In jedem Fall brauchen Sie für Ihre Baugenehmigung einen Architekten, der die Pläne bei der Baubehörde für Sie einreicht. Das gilt auch für „genehmigungsfreie“ Verfahren.

Kosten

Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner müssen sich bei der Abrechnung ihrer Leistungen an die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) halten. Diese begünstigt einen Wettbewerb, bei dem es nicht nur um das günstigste Angebot, sondern auch um die beste Planungsleistung geht.

Die HOAI ist ein transparentes Regelwerk und führt dazu, dass Sie wissen was Sie bezahlen. Das Honorar ist kein Geheimnis, sondern ein Rechenexempel. Und keine Angst: Sie werden beim Betretendes Büros nicht gleich zur Kasse gebeten.

Das Architektenhonorar ist abhängig von

  • den anrechenbaren Baukosten; dies sind im Wesentlichen die Kosten für die Herstellung des Gebäudes
  • der Schwierigkeit der Bauaufgabe; ein Veranstaltungsgebäude mit komplizierter Konstruktion und Technik ist natürlich aufwendiger zu planen als ein Einfamilienhaus
  • dem Umfang der Leistungen; werden in neun Leistungsphasen untergliedert und – falls Sie den Architekten nicht mit allen Leistungen beauftragen – prozentual abgerechnet
  • Ihrer Vereinbarung mit dem Architekten; sie können den nach HOAI vorgeschriebenen Höchst- oder Mindestsatz oder einen Betrag dazwischen vereinbaren

In der Regel macht das Architektenhonorar bei Neubauten ca. 15 bis 12 Prozent der Gesamtkosten der Baumaßnahme (ohne Grundstückskosten) aus.

Bei Umbauten im Bestand liegen die Architektenhonorare meist etwas höher (ca. 17 bis 15 Prozent der Gesamtkosten), weil Umbauten deutlich komplexer sein können als Neubauten und  der Architekt mehr Planungsaufwand hat.

Da die Honorarordnung das Architektenhonorar degressiv ausgestaltet, gilt folgende Faustregel:

Je höher die Gesamtkosten der Baumaßnahme ausfallen, desto niedriger fällt das Architektenhonorar im Verhältnis (prozentual) dazu aus.

EnEV 2016

Neubauten

Die EnEV 2014 sieht vor, dass neu gebaute Wohn- und Nichtwohngebäude ab 1. Januar 2016 höhere energetische Anforderungen erfüllen müssen:

Der zulässige Wert für die Gesamtenergieeffizienz (Jahres-Primärenergiebedarf) wird um 25 Prozent gesenkt. Viele Hausbauer erfüllen schon heute freiwillig ähnlich hohe Energieeffizienzstandards, weil sie auf diese Weise ihren Energieverbrauch deutlich senken und ihre Heizkosten minimieren

Maßgeblich für die Einhaltung der EnEV 2016 bei Neubauten ist der Zeitpunkt der Einreichung des Bauantrages, d.h. alle Anträge die nach dem 31. Dezember 2015 eingereicht werden, müssen die EnEV 2016 verpflichtend einhalten.

Professionelle Baubegleitung

Benötigen Sie fachliche Hilfe bei Ihrem Vorhaben wie der Kauf einer Immobilie

linkpfBaubegleitende Qualitätskontrolle

Was haben Sie vor ?

Wände dämmen, Heizung erneuern oder Bad modernisieren: Hier sehen Sie, was Sie alles mit uns realisieren können.

linkpf KfW-Einzelmaßnahmen

Energieeffizientes Sanieren